Vom Werkstoff zum Wertstoff

Betriebserkundung bei der Firma TrendTüren


Der Firmeninhaber Richard Burger demonstriert 
die technischen Besonderheiten seiner Produkte. 

„Das Wichtigste ist es, ein Unternehmen vom Kunden aus zu denken. Es ist unser Anspruch, dessen Erwartungen nicht nur zu 100 Prozent zu erfüllen, sondern diese zu übertreffen.“ So formulierte der Firmeninhaber Richard Burger seine Unternehmensphilosophie im Rahmen der Betriebserkundung der Klassen 7C und 8B am Firmenstandort in Berching/Pollanten.

Zum Auftakt des Besuchs konnten die Schülerinnen und Schüler in den Ausstellungsräumlichkeiten eindrucksvoll sehen, welche vielfältigen Optionen es bei der Ausstattung von Haustüren mittlerweile gibt. Diese beschränkt sich eben nicht mehr nur auf ein stabiles Türblatt samt notwendiger Beschläge. Die Eingangstür gilt in der Architektur als bedeutendes Gestaltungsobjekt eines Hauses und muss darüber hinaus auch höchsten Sicherheits- und Komfortansprüchen genügen.

Die Innenseite kann individuell, beispielweise mit aus antiken Hölzern gewonnenen Furnieren gestaltet werden. Außen schützt ein besonders strapazierfähiger Lack, der aus der Luftfahrttechnik stammt. Ein Glasausschnitt in beliebiger Größe und Form kann durch eine integrierte LED-Beleuchtung ins rechte Licht gerückt werden. Entriegelt wird die Tür mittels eines integrierten Fingerabdrucksensors, auf Wunsch kann ein Antrieb eingebaut werden, der die Tür automatisch öffnet und wieder schließt.

Die Führung durch die großzügige, helle Produktionshalle vermittelte den Besuchern anschließend einen konkreten Eindruck, in welchen Arbeitsschritten durch den Einsatz der betrieblichen Produktionsfaktoren Arbeit, Werkstoffe, Betriebsmittel und Knowhow ein solch aufwändiges Produkt entsteht.

Abgerundet wurde die Erkundung durch einen Vortrag des Firmeninhabers, in dem er auf die Entwicklung des Unternehmens einging, wesentliche Kriterien für den Unternehmenserfolg nannte und zahlreiche konkrete Bezüge zu den Inhalten des Fachs Betriebswirtschaftslehre/ Rechnungswesen herstellte.

Dank dieser für den zukünftigen Unterricht gewinnbringenden Einblicke in die Wirklichkeit eines Fertigungsunternehmens und nicht zuletzt auch Dank der von Herrn Burger gesponserten schmackhaften Brotzeit, fühlten sich auch die Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrkräfte als Kunden, deren Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen wurden.